Stadthistorie Hannover
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Leinehäuser und Marstallbrücke vorheriger Vergleich nächster Vergleich

Das abgebildete Areal zeigt die Leinepartie an der Rückseite der Neuen Straße sowie die Marstallbrücke in Hannover um 1935. Die Marstallbrücke wurde in den Jahren 1736 bis 1737 nach Entwürfen von Johann Paul Heumann als steinerne Bogenbrücke errichtet und ersetzte eine Holzkonstruktion aus dem Jahr 1682. Das Bauwerk mit drei Korbbögen aus Werkstein und Flanken aus Ziegelmauerwerk verband die Altstadt mit der Calenberger Neustadt. Die Neue Straße bildete eine bedeutende historische Achse der Calenberger Neustadt, die an der Marstallbrücke endete. Die dicht am Leineufer stehenden Fachwerkbauten reichten unmittelbar bis an die Ufermauer heran und prägten das Stadtbild maßgeblich. Während des Zweiten Weltkriegs wurde die historische Uferbebauung bei den Luftangriffen auf Hannover weitgehend zerstört. Auch die Marstallbrücke erlitt erhebliche Schäden. Im Jahr 1953 erfolgte ihr Wiederaufbau unter Verwendung der erhaltenen originalen Bausubstanz der Bögen, jedoch ohne die historische Brüstung. Im Jahr 2010 wurde die Marstallbrücke offiziell in Martin-Neuffer-Brücke umbenannt, wird im allgemeinen Sprachgebrauch jedoch häufig weiterhin als Marstallbrücke bezeichnet.

Häuser am LeineuferLeineufer
Häuser am Leineufer Leineufer

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LeineuferHäuser am LeineuferPartie des Leineufers und Marstallbrücke